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ŠKODA AUTO VOLKSWAGEN INDIA

Durch die Volkswagen Group India mit Sitz in Pune, Bundesstaat Maharashtra, ist der Volkswagen Konzern in Indien mit fünf Pkw-Marken vertreten: Audi, Lamborghini, Porsche, ŠKODA und Volkswagen.

Der Volkswagen Konzern ist seit 18 Jahren in Indien aktiv und lancierte dort zunächst im Jahr 2001 die Marke ŠKODA. Die Marken Audi und Volkswagen sind seit 2007 in Indien vertreten; Porsche und Lamborghini folgten schließlich im Jahr 2012. Jede Marke hat ihr eigenes Profil und tritt auf dem Markt als eigenständiger Anbieter auf.

Die ŠKODA AUTO Volkswagen India Private Limited (SAVWIPL) mit Hauptsitz in Pune ist eine Tochtergesellschaft der Volkswagen AG und vertritt in Indien die Pkw-Gesellschaften des Volkswagen Konzerns. SAVWIPL ist im Zuge der Fusion von Volkswagen India Private Limited (VWIPL), ŠKODA AUTO India Private Limited (SAIPL) und Volkswagen Group Sales India Private Limited (NSC) entstanden. Das neue Unternehmen steuert in Indien die Geschäftstätigkeit der fünf Marken ŠKODA, Volkswagen, Audi, Porsche und Lamborghini.

SAVWIPL betreibt zwei Produktionsstätten – in Chakan, Pune und Shendra, Aurangabad. Während in dem hochmodernen Werk in Pune die Volumenmodelle der Marken ŠKODA und Volkswagen gefertigt werden, widmet sich das Werk in Aurangabad der Produktion der Premiumangebote von ŠKODA, Volkswagen und Audi.

Dank des robusten Exportprogramms des Unternehmens sind die in der Produktionsstätte in Pune hergestellten Fahrzeuge auf den Straßen zahlreicher Industrie- und Entwicklungsländer zu sehen. SAVWIPL beschäftigt in Indien über 4.800 Mitarbeiter in zahlreichen Funktionen und an mehreren Standorten.

Die Einführung der Marke ŠKODA in Indien im Jahr 2001 läutete den Eintritt des Volkswagen Konzerns in diesen Markt ein. Volkswagen und Audi gaben 2007 ihr Indien-Debüt, Porsche und Lamborghini folgten 2012. Dieses starke Portfolio an traditionsreichen Marken unter dem Dach der neuen SAVWIPL deckt alle Marktsegmente und Budgets ab. Die Gruppe bietet derzeit über mehr als 240 Händler landesweit rund 30 Modelle der 5 Marken an. SAVWIPL fühlt sich Indien verpflichtet und wird auch weiterhin die indischen Kunden mit attraktiven, hochwertigen Automobilen bedienen, die ihre Bedürfnisse und Wünsche widerspiegeln.

Die drei Highlight-Projekte 2020

„2020 erzielte der Volkswagen Konzern in Indien weitere Fortschritte bei Nachhaltigkeit und Effizienz.“

Bei der Verfolgung des Ziels, die Umweltauswirkungen der Produktion bis 2025 zu reduzieren, ist der Konzern weiter gekommen als geplant und hat schon jetzt eine Senkung von 37 Prozent erreicht. In die Bemessung der Umweltauswirkung pro Fahrzeug fließen folgende fünf Kriterien ein:

CO2-Ausstoß, Energie-, Wasser- und Lösungsmittelverbrauch sowie Abfallaufkommen. Allein in den letzten zwei Jahren sanken die CO2-Emissionen pro Fahrzeug um mehr als zehn Prozent. Auch bei dem Ziel, die Produktivität in der Fertigung von 2016 bis 2025 um 30 Prozent zu verbessern, kommt der Konzern weiterhin gut voran.

ŠKODA AUTO Volkswagen India Private Limited (ŠAVWIPL) hat im Jahr 2020 zwei wichtige Meilensteine in Sachen Nachhaltigkeit erreicht:

  1. „Null-Deponiemüll“-Zertifizierung durch den TÜV Nord. Das Unternehmen, das in Indien die Pkw-Marken ŠKODA, Volkswagen, Audi, Porsche und Lamborghini vertritt, hat dieses Kunststück ein Jahr früher vollbracht, als ursprünglich geplant, indem es bereits jetzt eine Abfallvermeidungsrate von 98,42 % und eine Abfallmenge von weniger als 1,10 kg pro Fahrzeug erreichen konnte.
  2. Water Positive-Zertifizierung für die Werke Aurangabad und Pune: ŠKODA AUTO Volkswagen India Private Limited (ŠAVWIPL) hat von DQS India Pvt Ltd, einer vertrauenswürdigen Zertifizierungs- und Bewertungsstelle für qualitätsorientierte Unternehmen weltweit, die „Net Water Positive“-Zertifizierung erhalten. Dahinter stehen die kontinuierlichen Bemühungen von SAVWIPL, auch bei der Wassernutzung in seinen Werken in Aurangabad und Pune Nachhaltigkeit sicherzustellen.
     

Die Corporate-Citizenship-Projekte des Unternehmens in den Bereichen Verkehrssicherheit, Aufforstung, Wiederaufforstung und integrierte Wassermanagementprojekte, Bildung und Kompetenzentwicklung unterstreichen das Engagement des Unternehmens für eine nachhaltige Entwicklung.

Durch das Projekt „Vision Zero Fatality“, das auf einem wichtigen Autobahnkorridor zwischen den Städten Mumbai und Pune umgesetzt wurde, konnte die Zahl der Verkehrsunfälle und Todesopfer reduziert werden. So konnten im Rahmen des Projekts diverse Straßenbaumängel und Unfallschwerpunkte beseitigt werden. Zudem wurden für die Verbesserung von Notfallmaßnahmen benötigte Ressourcen (Personal und Infrastruktur) bereitgestellt.

Das Unternehmen pflanzte 10.000 weitere Bäume im Oxygen Park im Industriegebiet Shendra in Aurangabad, womit sich die Gesamtzahl der dort gepflanzten Bäume auf 25.000 erhöht. Außerdem nutzt der Park eine natürlich entstandene Absenkung, um fast 3,5 bis 4 Millionen Liter Regenwasser zu sammeln.

Pflege von 558.300 Mangrovensetzlingen von 8 verschiedenen Arten, die 2019 gepflanzt wurden, um 100 Hektar degradierten Mangrovenwald in Alibaug, Maharashtra, wiederherzustellen. Das Unternehmen wird die Pflege der gepflanzten Setzlinge, die Entwicklung von Baumschulen und den Austausch abgestorbener Pflanzen bis zum Geschäftsjahr 2025–2026 unterstützen.

Alle Maßnahmen zur Umsetzung des integrierten Wassermanagementprojekts in Deoni, Latur District, Maharashtra, wurden bis Juli 2020 abgeschlossen. Durch das Projekt konnte eine Wasserspeicherkapazität von 133.607.600 Litern geschaffen werden. Als Teil des sozialen und forstwirtschaftlichen Engagements wurden über 26.000 Bäume gepflanzt. Es wurden 5 Modellfarmen eingerichtet, in denen Landwirten nachhaltige landwirtschaftliche Vorgehensweisen vermittelt werden und die lokale Jugend wurde mithilfe entsprechender Schulungen darauf vorbereitet, das Projekt weiterzuführen.

  • 1. Skoda Auto Volkswagen India unterstützt Wiederaufforstung von Trockengebieten: Oxygen Park in Aurangabad wird um 10.000 Bäume erweitert – Gesamtzahl der gepflanzten Bäume steigt auf 25.000
  • 2. Wasserknappheit bekämpfen
  • 3. Vision Zero Fatality Corridors

Skoda Auto Volkswagen India unterstützt Wiederaufforstung von Trockengebieten: Oxygen Park in Aurangabad wird um 10.000 Bäume erweitert – Gesamtzahl der gepflanzten Bäume steigt auf 25.000

2019 initiierte ŠKODA AUTO Volkswagen India zwei große Aufforstungsmaßnahmen in Aurangabad und Alibaug. In Aurangabad hat das Unternehmen den Oxygen Park mit 15.000 Bäumen verschiedener einheimischer Arten angelegt. Der Park dient als Erholungsgebiet für Menschen aller Altersgruppen. Auf den mit Solarlampen ausgestatteten Wegen können Besucher in einer sauerstoffreichen Umgebung einen Spaziergang unternehmen. 2020 wurden weitere 10.000 Bäume gepflanzt und eine natürlich entstandene Absenkung auf dem Parkgelände wurde von Schlickablagerungen befreit und erweitert, um zwischen 3,5 und 4 Millionen Liter Regenwasser aufzunehmen.

Wasserknappheit bekämpfen

Viele Dörfer im Bundesstaat Maharashtra leiden unter erheblicher Wasserknappheit und Dürre. Die Trockenheit bringt die landwirtschaftlichen Gemeinden, die für ihre Ernte auf den Monsun angewiesen sind, in Not.

Das Unternehmen beteiligt sich an den Maßnahmen, die Dörfer für die Dürrezeiten zu wappnen, und hat in einigen Dörfern Wasserschutzprojekte initiiert. In Deoni, Distrikt Latur, hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit seinem Implementierungspartner, der International Association of Human Values (IAHV), in vier Dörfern ein integriertes Wassermanagementprojekt durchgeführt. Die zwischen 2018 und 2020 durchgeführten Maßnahmen haben zu folgenden Ergebnissen geführt:

  1. Schaffung einer Wasserspeicherkapazität von 133.000.000 Litern
  2. Anpflanzung von über 26.670 Bäumen als Teil des sozialen und forstwirtschaftlichen Engagements des Unternehmens
  3. Einrichtung von 5 Modellfarmen
  4. Vermittlung nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken an Landwirte
  5. Aufstellung eines Teams junger Führungskräfte zur Fortführung des Projekts.

Vision Zero Fatality Corridors

Gemeinsam mit dem Straßenbauunternehmen des Bundesstaates Maharashtra (MSRDC) und der Stiftung „Save Life Foundation“ hat ŠKODA AUTO Volkswagen India auf der alten Hauptstraße von Mumbai nach Pune das Projekt NH 48 – Vision Zero gestartet. Ziel ist es, dieses Stück der NH 48 bis 2022 unfallfrei zu machen. Das Projekt soll außerdem auf die Bereitstellung von Notdiensten und Notfallhilfe aufmerksam machen und Daten und Messgrößen liefern, die die langfristige Entscheidungsfindung rund um Verkehrssicherheit erleichtern.

Neben dieser 111 km langen Strecke zwischen Mumbai und Pune hat sich ŠKODA AUTO Volkswagen India eines etwa 12 km langen Stücks vom Außenring in Delhi (von der Signature Bridge bis zum Bhalswa Crossing) angenommen, auf dem sich vier von der Regierung identifizierte Unfallschwerpunkte befinden: Bhalswa Crossing, Mukundpur Crossing, Burari Crossing, Jahangirpuri Bus Stop Crossing und Gandhi Vihar Junction Crossing. Diese Kreuzungen wurden als für Fahrzeuge und Fußgänger besonders gefährlich eingestuft.

Seit dem Projektstart wurden auf dem Mumbai-Pune Highway unter anderem folgende Ziele erreicht:

  1. Reduzierung der Todesfälle um 30 % bis zum 31. Dezember 2019 Die Auswirkungen für das Jahr 2020 werden in Zusammenarbeit mit der Polizei überprüft und werden voraussichtlich signifikant sein.
  2. Bildung einer Koalition zwischen den verschiedenen Regierungsbehörden, um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten. Die drei Behörden, die die Koalition gebildet haben, sind
    2.1 die Maharashtra State Road Development Cooperation,
    2.2 die Maharashtra Highway Police und
    2.3 das Maharashtra Health Department.
  3. 1521 von 2119 baulichen Mängeln behoben
  4. Zusätzliche Streifenwagen zum Einsatz gebracht und elektronische Ahndung durch polizeiliche Messungen eingeführt
  5. Regelmäßige Untersuchung von Unfallursachen initiiert
  6. Unfallbenachrichtigungssystem implementiert

Seit seinem Start im Jahr 2018 hat das Projekt auf der Outer Ring Road in Delhi unter anderem Folgendes erreicht:

Vollständige Vermeidung von Todesfällen am Unfallschwerpunkt Bhalswa Chowk durch Umgestaltung der Kreuzung nach dem Prinzip des „Tactical Urbanism“.

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