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Sprach- und Teilhabeprojekt „Deutsch 360 Grad“ startet in die dritte Runde - Volkswagen Nutzfahrzeuge und Volkswagen Konzern unterstützen erneut berufsbezogene Deutschprojekte für Geflüchtete

  • Projekt zum Spracherwerb startet trotz Corona-Einschränkungen auch 2021
  • Volkswagen Nutzfahrzeuge und Stadt Hannover passen mehrjähriges Gemeinschaftsprojekt den Corona-Herausforderungen an: Unternehmen bieten Praxis-Einblicke, digitale Kompetenzen rücken in den Fokus
  • Flexibles Hybrid-Konzept von Präsenzunterricht und Home-Schooling stellt Kontinuität im Lernen sicher
  • Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe finanziert das Projekt
  • Thomas Edig: „Sprache ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe“
Marwan Lokman absolviert eine digitale Lerneinheit während eines der vorherigen Projekte

Heute startet die dritte Auflage des Projekts „Deutsch 360 Grad“, das Geflüchtete dabei unterstützt, ihre Deutschkenntnisse und damit auch ihre Chance auf berufliche und gesellschaftliche Teilhabe zu verbessern. Wie bereits in den ersten beiden Programmdurchläufen 2017/18 und 2019/20 engagiert sich Volkswagen Nutzfahrzeuge gemeinsam mit der Volkswagen Konzern Flüchtlingshilfe auch dieses Mal bei der Umsetzung des Projekts. Ziel ist es, Geflüchteten durch berufsbezogene Deutschprojekte in Verbindung mit der Vermittlung von Allgemeinwissen rund um Arbeit und Leben in Deutschland, den Einstieg in das Berufsleben zu ermöglichen. Zum heutigen Start waren 24 Frauen und Männer bereits fest angemeldet im Programm, womit die Zahl der Teilnehmer*innen auf insgesamt 102 in den drei Durchgängen steigt.

Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover sagt zum Start von „Deutsch 360 Grad“: „Die Landeshauptstadt Hannover steht für Weltoffenheit, Solidarität und Chancengleichheit für alle Menschen. Unser Ziel ist es, Menschen nicht auszugrenzen oder in Schubladen zu stecken, sondern ihnen die Chance auf Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen zu ermöglichen. Dafür steht das erfolgreiche Projekt ‚Deutsch 360°‘. Seine große Stärke ist die schnittstellenübergreifende Zusammenarbeit von Akteur*innen aus der Wirtschaft, dem Bildungsbereich, den Innungen und der Stadtverwaltung. Es wurde vom Volkswagen Konzern und Volkswagen Nutzfahrzeuge initialisiert und wird mittlerweile im vierten Jahr in Folge erfolgreich umgesetzt. Ich freue mich besonders, dass trotz der schwierigen Corona-Situation auch im Jahr 2021 zwei weitere Projekte starten werden. Dieses Projekt ist ein Modell zum Weiterdenken und Nachmachen und wir laden Sie alle herzlich dazu ein.“

Thomas Edig, Personalvorstand von Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Es ist uns besonders wichtig, auch in dieser schwierigen Corona-Zeit, das Partizipationsprogramm für Geflüchtete in seiner dritten Runde zu unterstützen. Denn erst Sprache ermöglicht den Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe und öffnet damit auch berufliche Perspektiven. Als Projektpartner mit aktiver gesellschaftlicher Verantwortung für die Stadt und Region Hannover ist dieses Verständnis tief in unserer Unternehmens-DNA verankert. Der bisherige Erfolg des Projekts zeigt, dass öffentliche Institutionen und Wirtschaft gemeinsam etwas bewirken können, daher mein Appell: kopieren und nachmachen!“

Thymian Bussemer, Leiter Konzern Flüchtlingshilfe: „Der Volkswagen Konzern unterstützt seit 2015 rund um seine Standorte und Marken Geflüchtete mit Teilhabeangeboten von Mentoring über Sprachvermittlung und Studium bis hin zu Praktika, Ausbildungen und Arbeit. Besonders wichtig ist uns dabei der Schulterschluss mit regionalen Akteur*innen wie Kommunen und Zivilgesellschaft. Das Sprachprojekt Deutsch 360° zeigt deutlich: Wenn alle Partner*innen ihre Kompetenzen in die Flüchtlingshilfe einbringen, werden Geflüchtete befähigt aktiver Teil der Gesellschaft und Arbeitswelt zu sein.“

„Wir als Betriebsrat sind solidarisch mit Geflüchteten und unterstützen die Kampagne #LeaveNoOneBehind. Die Projekte von „Deutsch 360 Grad“ knüpfen hervorragend daran an, denn hier geht es um den nächsten Schritt: Die Erarbeitung von Perspektiven und die Teilhabe für alle Menschen. Es ist eine kleine, aber effektive Hilfe für Menschen, bei uns anzukommen – das haben die Erfahrungen aus den letzten Jahren gezeigt. Danke an alle, die diese Arbeit möglich machen“, erklärt Stavros Christidis, stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats bei VWN.

Im dritten Durchgang „Deutsch 360 Grad“ muss aufgrund der geltenden Corona-Auflagen ein Praktikum in einem lokalen oder regionalen Unternehmen entfallen. Um den Teilnehmer*innen dennoch möglichst viele Einblicke in die Arbeitswelt zu geben, stellen ansässige Unternehmen sich und ihre Branche vor und gehen mit den Geflüchteten in den Dialog. Auch HWK und IHK teilen wichtige Chancen und Anforderungen mit den Lernenden. Zudem sind die Projekte nicht nur, wie etwa in der zweiten Runde, auf spezielle Berufsbereiche wie Technik oder Pflege ausgerichtet, sondern bieten ein allgemeines „berufsbezogenes Deutsch“. Die Koordinationsstelle ALBuM der Landeshauptstadt Hannover hat dafür gemeinsam mit den Verantwortlichen von Volkswagen Nutzfahrzeuge und dem Volkswagen Konzern ein Konzept entwickelt, das sich auch während der Corona-Einschränkungen umsetzen lässt. Dabei gehen die Lehrkräfte der durchführenden Bildungsträger*innen individuell auf die Kompetenzen und Interessen der Geflüchteten ein. Auch bei den Prüfungen wird auf die verschiedenen Sprachniveaus Rücksicht genommen, sodass besonders engagierte Teilnehmer*innen auch das Sprachniveau „B2“ erreichen können. Allen Teilnehmer*innen wird die berufliche Basissprache vermittelt, die ihnen unabhängig von festgelegten Berufszweigen die Möglichkeit eröffnet, sich adäquat bewerben und vorstellen zu können. Weiterhin beinhalten die Projekte, die über einen Zeitraum von sechs bis sieben Monaten geplant sind, die Förderung von Medienkompetenzen sowie das Lesen und Verstehen von fachspezifischen Texten. Damit trotz weiterhin wechselhafter Corona-Situation Kontinuität im Unterricht sichergestellt ist, haben die beteiligten Bildungsträger aus der Not eine Tugend gemacht und die Projekt-Teilnehmer*innen mit Laptops und Lernsoftware ausgestattet und sie entsprechend geschult. Mit diesem Hybrid-Modell kann flexibel und spontan zwischen Präsenz- und Online-Kurs gewechselt werden. Somit wird digitales Lernen und Arbeiten nicht nur vermittelt, sondern gleich in der Praxis angewendet.

Volkswagen Nutzfahrzeuge und die Volkswagen Konzern-Flüchtlingshilfe unterstützen auch die dritte Auflage des Projekts „Deutsch 360 Grad“. Seit Jahren engagieren sich beide in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover. Die im Rahmen des ALBuM Netzwerkes durchführenden Bildungsträger*innen sind in dieser Auflage der bundesweit beispielhaften Initiative für geflüchtete Menschen sowohl die Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V. als auch die Leine VHS.

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